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Haiattacke gefährdet Start in Köln

Beim Schwimmtraining im Freiwasser des Losheimer Stausees wurden Bernhard und Udo Opfer eines Haiangriffs.
Udo: “Es war im Morgengrauen und wir befanden uns gerade mitten auf dem See. Wir waren bereits mehrere Kilometer ohne irgendwelche Berührungen mit Booten, Anglern oder sonstigen Schwimmer im klaren Wasser des Losheimer Stausees unterwegs, als hinter mir diese grässliche Haifischflosse auftauchte. Das Herz rutschte mir regelrecht in den Neoprenanzug!”
Bernhard: “Es war furchtbar. Ich glaubte, die Bestie würde sich im Bein meines armen Trainingskameraden verbeissen und eventuell seinen Start in Köln gefährden. Darum ging ich sofort in die Delfinlage über und konnte so das Tier mit meinen schnellen und dynamischen Schwimmbewegungen vertreiben. Ein Glück, dass das Ganze für uns gut ausgegangen ist.”
Haiexperte Dr. U. Ztirb von der Gauuniversität stellt fest, dass Haiattacken im Losheiimer Stausee zwar selten vorkommen, aber dennoch nicht ganz auszuschließen sind. Möglicherweise seien die beiden Triathleten einfach nur zu aggressiv geschwommen, so dass sich der Hai bedroht gefühlt habe. Seines Wissens sei es jedoch noch nie zu Todesfällen durch Haiattacken im Losheimer Stausee gekommen.

Staffel bei der Challenge Roth

Besonders interessant ist der 3. Radfahrer ganz in Schwarz mit weißem Helm hinter Faris Al Sultan! (Video bei 1:10)

Schöner Videobeitrag!

Unter dem Namen “Èquipe Sarre Deux” gingen Timo, Max und Udo bei der Challenge Roth 2010 als Staffel an den Start.
Timo legte beim Schwimmen eine glänzende Zeit vor. Udo zog auf dem Rad nach und Max brachte das Ganze mit einem schnellen Marathon zu einem glänzenden Abschluss.

Hier die Ergebnisse im Überblick:

Swim 01:17:01
Trans  00:01:46
Bike 06:24:53
Trans 2 00:01:27
Lauf 03:30:36
Finish 11:15:41

Mit meinem eigenen Radergebnis bin ich zufrieden. Zum ersten Mal über eine Strecke von 180km kam es mir vor allem darauf an zu erfahren, wie sich diese Distanz anfühlt und wie man ernährungstechnisch am besten über die Runden kommt.
Im Gegensatz zum Start beim Tristar 111 in Worms habe ich sowohl im Vorfeld des Rennens als auch auf dem Rad sehr viel getrunken, vor allem natürlich Wasser und isotonische Getränke. Alle 30 Minuten habe ich ein Gel zu mir genommen und zwischendurch auch bei Bananen und Riegeln zugelangt. Zusätzlich habe ich jede Stunde eine Salztablette zugeführt.
Auf diese Weise schien ich gut versorgt und hatte keinerlei Probleme mit der Bewältigung der Strecke. Möglicherweise habe ich sogar etwas zu viel getrunken, denn mir wurde alle 30km eine kurze Pause aufgezwungen.
Ich denke, dass nach Einfahrt in die Wechselzone noch ein Lauf möglich gewesen wäre, was mir eine gewisse Sicherheit für noch anstehende Wettkämpfe verschafft.

Hier die Durchschnittsgeschwindigkeiten für die einzelnen Streckenabschnitte:

Bike 37km 30.4
Bike 70km 26.41
Bike 120km 26.74
Bike 153km 25.93
Bike Finish 33.3

Tristar111 in Worms

Macca: „Es war ein hartes und fantastisches Rennen, und ich werde im nächsten Jahr wiederkommen“
Schatzi: „Wir haben alles gegeben, aber Macca war dieses Jahr noch eine Spur zu schnell für uns!”

Bei der Deutschland-Premiere der neuen Triathlon-Serie Tristar111 in Worms gingen mehrere Athleten aus Saarlouis und Umgebung an den Start.
Chris McCormack hat Geschichte geschrieben und die Weltpremiere eines TriStar111 gewonnen. „Die Radstrecke hatte es ganz schön in sich. Vor allem die Athleten aus Saarlouis haben mir alles abverlangt!“, erklärte der 37-jährige Australier.
„Wir haben alles gegeben, aber Macca war dieses Jahr noch eine Spur zu schnell für uns! Das Wettkampfformat war jedoch in Ordnung, und die Stimmung in der Jugendherberge und auf dem Jazzfestival sowie das Abendessen waren prima!“, lauteten die Kommentare der Herausforderer von den Triathlonfreunden Saarlouis. Für diese ging mit Peter M. erstmals ein Athlet als Profi an den Start und finishte mit nur geringem Abstand zu den Besten.
Bereits beim Schwimmen im Wormser Flosshafen legte McCormack mit einer Zeit von 12:25 Minuten den Grundstein zu seinem Sieg.
Auf der Radstrecke durch das Weinbaugebiet Rheinhessens und auf der Laufstrecke konnte Macca alle Attacken der Saarlouiser abwehren und gab die Führung bis zum Ziel nicht mehr aus der Hand.

Die heiße Phase beginnt

So langsam beginnt die heiße Phase der Vorbereitung für den Start beim Triathlon Cologne 226 am 05.09.2010. Dies wird für meinen Trainingspartner Bernhard und für mich die erste Triathlon-Langdistanz sein.
Die Spannung steigt, ob in den restlichen Wochen der Formaufbau so erfolgen kann, dass mit einer erfolgreichen Wettkampfteilnahme zu rechnen ist.

An dieser Stelle möchte ich meine Aktivitäten in den letzten 15 Wochen vor dem Start ein wenig dokumentieren.

Kalenderwoche 21, 24.05.-30.05., noch 15 Wochen bis zum Start:

Das Schwimmen wird keine Probleme bereiten. Regelmäßige Trainingseinheiten (mindestens 3 pro Woche) mit den Vereinskollegen und individuell geben die Sicherheit, die 3,8 km in annehmbarer Zeit und ohne großen Kraftverlust zurücklegen zu können. Ein Probelauf mit Neopren im Wallerfanger Freibad auf der 50m Bahn ergab sogar die “unglaubliche Zeit” von 01:05 für die 3800 m.

Aufgrund des langanhaltenden schlechten Wetters fehlen noch viele Radkilometer. Längere Ausfahrten gab es bisher kaum. Die größten Umfänge auf dem Rad betrugen meist nur ca. 2 Stunden. Dabei wurde sogar überwiegend auf das Mountainbike zurückgegriffen.
In dieser Woche wurde erstmals eine Distanz von 4 Stunden zurückgelegt. Dabei wurde der Syntace C2 Clip zum ersten Mal eingesetzt. Dieser Versuch verlief zufriedenstellend. Entgegen der Erwartung zeigen sich keine Rückenprobleme. Die Hauptprobleme liegen eher im Dammbereich. Eventuell muss der Sattel etwas nach vorne geneigt werden. Insgesamt ist die Sitzposition jedoch schon ganz angenehm mit schrägem Vorbau, Rennlenker mit C2-Clip,  gerader Sattelstütze und “Arione-Tri”-Triathlonsattel.

Läufe in ruhigem Tempo bis über 2 Stunden sind problemlos zu bewältigen, zumindest dann, wenn nicht vorher schon geschwommen und geradelt wurde. Regelmäßiges Training auf der Bahn und Übungen des Lauf-ABC’s machen sich bezüglich der Koordination und des muskulären Zusammenspiels positiv bemerkbar.